Der Weg in eine umweltverträgliche Zukunft

Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung stark angestiegen. Der infolge der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen entstandene Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Das Klima ändert sich bereits heute und wird sich auch in Zukunft weiter wandeln.

Der Klimawandel manifestiert sich dabei in langfristigen Klimaänderungen wie langsam steigenden Durchschnittstemperaturen, aber auch in einer veränderten Klimavariabilität, also stärkeren Klimaschwankungen und häufigeren Extremwetterereignissen wie Stürme, Dürren oder Hitzesommer. Die Folgen des Klimawandels sind vielfältig und haben Einfluss auf unser tägliches Leben. Beispielsweise belasten Hitzewellen Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen (vgl. Umweltbundesamt).

Eine Wende der Energieversorgung von fossilen Energieträgern und Kernenergie hin zu regenerativen Energien ist daher eine bedeutende Zukunftsaufgabe. Für eine erfolgreiche Energiewende sind zudem die Einsparung von Energie und eine Erhöhung der Energieeffizienz, aber auch eine Veränderung des persönlichen Nutzerverhaltens der Bevölkerung und nachhaltige Mobilitätsformen von besonderer Bedeutung.

Hier setzt das Projekt an: Im umsichtigen Umgang mit Ressourcen und insbesondere dem sparsameren und effizienteren Einsatz von Energie können auch auf der Quartiersebene große Potenziale ausgeschöpft werden. Eine zentrale Rolle spielt die Sanierung alter Gebäudebestände. Aber auch das Nutzungs- und Verbraucherverhalten der QuartiersbewohnerInnen birgt immense Einsparpotenziale.

DBU - unser Projektpartner

Projektstart Nachhaltigkeit nimmt Quartier

Unter dem Namen "Nachhaltigkeit nimmt Quartier" werden in der Zeit bis Dezember 2018 Nachhaltigkeitsprojekte in Stadt-quartieren im Ruhrgebiet angestoßen.
Pilotkommunen sind Herne mit dem Stadtquartier Wanne-Süd, Bochum mit einem Quartier im Stadtteil Hamme sowie Castrop-Rauxel mit dem Viertel Merklinde.
Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Gemeinsam. Gestalten. Vor Ort.

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